Chancengleichheit und Diversität

Professorinnenprogramm

Professorinnenprogramm II

In der zweiten Phase des Professorinnenprogramms des Bundes und der Länder (2013-2017) war die Universität Göttingen erneut erfolgreich. Mit ihrer „Dokumentation der Umsetzung und Weiterentwicklung des Gleichstellungskonzepts“ erhielt sie eine Höchstbewertung (sog. Spitzengruppe). Diese positive Evaluation trägt dem hohen Grad an Institutionalisierung und Professionalisierung der Gleichstellungspolitik und -arbeit auf zentraler wie dezentraler Ebene Rechnung.
Der Universität Göttingen ist es gelungen, mit Prof. Dr. Daniela Sauer eine Regelberufung in das Programm einzubringen. Die Mittel für zusätzliche Gleichstellungsmaßnahmen werden auf zentraler Ebene für den Gleichstellungs-Innovations-Fonds und die Karriereförderung von Frauen in den Natur- und Lebenswissenschaften genutzt. Die Fakultät für Geowissenschaften und Geographie hat den Geo-Gender-Chancenfonds zur Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen aufgelegt.

Professorinnenprogramm I

In der ersten Phase des Professorinnenprogramms (2008-2012) konnte die Universität Göttingen erfolgreich die Förderung von drei Regelberufungen in der philosophischen, der sozialwissenschaftlichen und der mathematischen Fakultät einwerben. Die durch das Programm geförderten, neuberufene Professorinnen waren Prof. Dr. Anke Holler, Prof. Dr. Claudia Diehl und Prof. Dr. Anja Sturm. Grundlage der Förderung war das positiv begutachtete Gleichstellungskonzept.
Die eingeworbenen Mittel wurden für zusätzliche Gleichstellungsmaßnahmen in den drei Fakultäten genutzt. Unter anderem wurden ein Postdoktorandinnen-Mentoring aufgebaut, Dual Career-Maßnahmen umgesetzt und Qualifikationsstellen für Nachwuchswissenschaftlerinnen geschaffen.

Zum Programm

Das Professorinnenprogramm wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und den Bundesländern zur Erhöhung des Frauenanteils bei den Professuren 2008 ins Leben gerufen. Es wurde 2013 und 2018 für jeweils weitere fünf Jahre fortgesetzt.