In publica commoda

Ein Leistungspunktesystem ist laut Definition des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft (2000) ein formaler Mechanismus zur Gliederung, Berechnung und Bescheinigung des Studienaufwands. Leistungspunktesysteme können unterschiedliche Funktionen erfüllen, sie können als Transfersystem im Sinne des ECTS, als Akkumulationssystem oder als Transfer- und Akkumulationssystem angewandt werden. Gemäß den „Strukturvorgaben für die Einführung von Bachelor -/Bakkalaureus- und Master-/Magisterstudiengängen“ (Beschluss der KMK vorn 05. März 1999) ist bei der Genehmigung gestufter Studiengänge grundsätzlich nachzuweisen, dass diese ein Leistungspunktesystem anwenden. Siehe auch Credit System.