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Universität Göttingen

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Fachberatung
Seminar für Romanische Philologie
Humboldtallee 19
37073 Göttingen
romanistik@uni-goettingen.de





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Romanische Philologie (B.A.) (2-Fächer)


HINWEIS: Dieses Studienangebot läuft aus. Zum Wintersemester 2008/2009 werden keine Erstsemester mehr aufgenommen. Eine Zulassung zu höheren Fachsemestern ist nicht möglich.
Name des Studienfachs: Romanische Philologie
Abschluss: Bachelor of Arts (B.A.) (2-Fächer)
Regelstudienzeit: 6 Semester
Studienbeginn: Wintersemester
Sprachvoraussetzung: nachweispflichtige Sprachkenntnisse für die Fächer Französisch und Spanisch (s.rechte Spalte)
Zulassung zum Wintersemester 2008/09:

  • 1. Fachsemester: keine Aufnahme
  • 3. bis 6. Fachsemester: keine Aufnahme
  • Ausländische Bewerber: keine Aufnahme





Darstellung des Studienfachs
Gegenstand/Inhalte/Zielsetzungen
Als Folge des kolonialen Sprachexports wuchs den romanischsprachigen Kulturräumen weltweit eine bedeutende Rolle zu: Die romanischen Sprachen sind heute Muttersprachen für über 850 Mio. Menschen (ohne Berücksichtigung der romanischbasierten Kreolsprachen). Weitere ca. 250 Mio. verfügen über eine dieser Sprachen als Zweitsprache.

Durch die Kombination zweier romanistischer Fächer ermöglicht der 2-Fächer-Bachelorstudiengang Romanistik an der Universität Göttingen eine fundierte Betrachtung der Entstehungs- und Entwicklungsbedingungen sprachlicher und kultureller Traditionen sowie der Interdependenzen innerhalb der Alten und Neuen Romania aus vergleichender Perspektive.

Die Studierenden sollen umfangreiche Kenntnisse über die Sprachen und Literaturen sowie über die wirtschaftlichen, politischen, gesellschaftlichen, kulturellen und historischen Gegebenheiten der romanischsprachigen Kulturräume erlangen und diese mit wissenschaftlichen Methoden selbständig beschreiben. In diesem Zusammenhang sollen auch fachübergreifende Schlüsselqualifikationen in Kommunikation, Recherche und Informationsbearbeitung erworben werden. In der Sprachpraxis steht die differenzierte Verwendung der gewählten romanischen Sprachen in mündlichen wie schriftlichen, gemeinsprachlichen wie fachsprachlichen Kontexten im Vordergrund.


Fachgebiete, Forschungsschwerpunkte in Göttingen
Der 2-Fächer-Bachelorstudiengang Romanistik versteht sich als Fortsetzer der philologischen Tradition des Faches Romanische Philologie an der Universität Göttingen. Geschichte und Gegenwart der Alten und Neuen Romania werden dabei aus gesamtromanistisch-vergleichender Perspektive in ihrer ganzen fachlichen Breite erschlossen. Neue Akzente in der Lehre werden vor allem im Bereich der Kultur- und Medienwissenschaften gesetzt durch Forschungsschwerpunkte wie Geschlechterstudien, Kino der Romania sowie Computerlinguistik.

Das Studienangebot beschränkt sich nicht nur auf die Sprachen Spanisch und Französisch, sondern umfasst auch die „kleineren“ romanischen Sprachen Italienisch, Portugiesisch, Katalanisch und Rumänisch, sowie - in unregelmäßigen Abständen - Sardisch, Galicisch und indigene Sprachen Hispanoamerikas.

Die Fachgebiete des Studiengangs sind: Sprachpraxis, Literaturwissenschaft, Landeswissenschaft und Sprachwissenschaft/Linguistische Anthropologie.

Neben den romanistischen Beständen der SUB steht den Studierenden eine institutseigene Bibliothek mit 96.000 Bänden zur Verfügung.


Sprachanforderungen, die während des Studiums zu erfüllen sind
Der Studiengang kombiniert zwei romanische Sprachen und kann nur sinnvoll studiert werden, sofern die erste dieser Sprachen (Sprache1) bereits ausgezeichnet beherrscht wird. Der Spracherwerb in Sprache 2 erfolgt in drei aufeinanderfolgenden Modulen innerhalb des Optionalbereichs. Bei fehlendem Latinum ist außerdem ein Modul Latein (6 SWS) zu belegen.


Aufbau des Studiums
Der Studiengang ist forschungsorientiert ausgerichtet und dient nicht primär dem Fremsprachenerwerb. Der fachspezifische Teil des Studiums beinhaltet pro Sprache ein Basismodul, in dem die Einführung in die drei Fachwissenschaften zusammengefasst ist. In Aufbaumodulen werden die Kenntnisse in den einzelnen Fachgebieten erweitert und vertieft.

Die Reihenfolge der Aufbaumodule in den Fachwissenschaften beider Sprachen ist fakultativ.


Fächerkombination
Die romanistischen Fächer Französisch, Italienisch, Spanisch und Portugiesisch können in diesem Studiengang als „Sprache 1“ bzw. als „Sprache 2“ beliebig kombiniert werden.

Die fachwissenschaftliche Spezialisierung im Optionalbereich kann entweder in Literaturwissenschaft, Landeswissenschaft oder Sprachwissenschaft/Linguist. Anthropologie erfolgen. Hier können auch Lehrveranstaltungen zum Katalanischen, Rumänischen, Galicischen, Sardischen und zu den indigenen Sprachen eingebracht werden.


Berufsfelder
Interkulturelle Kommunikation, Kulturmanagement, Journalismus, Tourismus, Wirtschaft


Sprachanforderungen
Den Nachweis von Sprachkenntnissen für die Fächer Französisch und Spanisch regelt die Zugangsordnung (siehe PDF in der rechten Spalte). Für die Fächer Italienisch und Portugiesisch werden keine Sprachkenntnisse vorausgesetzt, sofern sie als "Sprache 2" studiert werden.