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Präsident der Universität
Prof. Dr. Kurt von Figura
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Zentrales Organ für die Entwicklung des Wissenschaftsstandortes Göttingen ist der 2006 eingerichtete Göttingen Research Council (GRC). Der GRC besteht aus sieben Mitgliedern der außeruniversitären Forschungseinrichtungen (je eines pro Einrichtung) und aus sieben Mitgliedern, die die Universität vertreten, nämlich dem Präsidenten, der den Vorsitz hat, dem Vizepräsidenten für Forschung, dem Sprecher des Vorstands der Universitätsmedizin, einem Vertreter des Stiftungsrats der Universität, sowie drei vom Senat gewählten Vertretern für die Fächergruppen Geisteswissenschaften, Gesellschaftswissenschaften sowie Natur- und Lebenswissenschaften.
Zu den Aufgaben des GRC gehört die Identifizierung von Forschungsschwerpunkten, die sich für eine standortbezogene gemeinsame Entwicklung eignen, die Schaffung von Rahmenbedingungen, die ein Zusammenwachsen in der Forschung, in der Lehre und bei der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses fördern, sowie die Einbindung der außeruniversitären Forschungseinrichtungen in das Qualitätsmanagement der Universität. Letzteres wird dadurch erreicht, dass der GRC die Mitglieder des Forschungsausschusses der Universität wählt und ein Mitglied des GRC dessen Vorsitz hat. Die Empfehlungen des GRC gehen an die Leitungsgremien der Universität (Präsidium, Vorstand der Universitätsmedizin, Senat) und der außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Die Abbildung 1 gibt eine Übersicht über die Funktionen des GRC bei der Beratung der Leitungsgremien der Universität und der außeruniversitären Forschungseinrichtungen zur Entwicklung des Wissenschaftsstandortes Göttingen, bei der Wahl des Forschungsausschusses der Universität und bei Entscheidungen im Rahmen der institutionellen Strategie .

Fig. 1: Zusammensetzung und Aufgaben des GRC
Der GRC hat seit seiner Gründung im Dezember 2006 folgende strukturelle Änderungen initiiert: