Mobilität zu Unterrichtszwecken (STA) - Erasmus+ Key Action 103 -


Was bedeutet Mobilität zu Lehrzwecken?


Erasmus+ Key Action 103 fördert Lehrendenmobilitäten an europäische Partnerhochschulen, die eine gültige Erasmus+ Charta für Hochschulen (ECHE) besitzen. Gastlehrende sollen durch ihren Aufenthalt die europäische Dimension der Gasthochschule stärken, deren Lehrangebot ergänzen und ihr Fachwissen Studierenden vermitteln, die nicht im Ausland studieren wollen oder können.


Nach Möglichkeit sollte dabei die Entwicklung gemeinsamer Studienprogramme der Partnerhochschulen ebenso wie der Austausch von Lehrinhalten und -methoden eine Rolle spielen.
Auch Personal aus ausländischen Unternehmen und Organisationen kann u. U. zu Lehrzwecken an deutsche Hochschulen eingeladen werden.


Welche Voraussetzungen sind nötig?


Ein Erasmus+ Key Action 103 (Mobilität mit Programmländern) Lehraufenthalte kann nur an einer europäischen Hochschule erfolgen. Die Mindestaufenthaltsdauer beträgt zwei Tagen und kann je nach Vertrag bis zu 7 Tage (ohne Reisetage) dauern; das verpflichtende Unterrichtspensum beträgt acht Stunden bei einem Aufenthalt von 2 - 7 Tagen. Es sind auch Mobilitäten > 7 Tage bis 2 Monate möglich; diese können aber nur unter bestimmten Voraussetzungen gefördert werden. Für jeden weiteren Aufenthaltstag über 7 Tage hinaus, wird die Mindeststundenanzahl je zusätzlichem Tag wie folgt berechnet: 8 Stunden geteilt durch 5 Tage multipliziert mit der Anzahl der zusätzlichen Tage.

Wer kann gefördert werden?


Vorrangig ist folgendes Lehrpersonal förderfähig:


  • Professor*innen und Lehrende mit vertraglichem Verhältnis zur Hochschule
  • Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen (Promovenden)


  • Die folgenden Personen können u. U. gefördert werden, sofern ausreichend Mittel zur Verfügung stehen und eine schriftliche Befürwortung durch die jeweilige Einrichtung vorliegt:


    • Dozent*innen ohne Dotierung
    • Lehrbeauftrage mit Werkverträgen
    • Unternehmenspersonal